Wer ist HM-MT ?

 

Unternehmensf├╝hrer und Reiseleiter sowie Gr├╝nder von
HM-MT  ist  PETER DRESPA.

 

 

 

Wie entstand die Idee zur Firmengr├╝ndung ?
 

,, Als ich an einem Sonntag im Oktober 2001 auf einem Waldweg in den Ardennen von zwei Herren aus England angehalten wurde und sie mich fragten ob ich einige Stellen kennen w├╝rde an denen hier in der Gegend im zweiten Weltkrieg gek├Ąmpft wurde, war ich ein wenig ├╝berrascht ├╝ber den diesen Zufall. Die Beiden planten eine Tour in eigener Regie und wollten etwa drei Monate sp├Ąter mit 120 aktiven Soldaten einer britischen Einheit aus London in den Raum der Ardennenoffensive kommen und hier eine Weiterbildung durchf├╝hren.

An diesem Sonntag fuhr ich mal eben so 150 KM durch die wundersch├Ânen Ardennen und zeigte meinen ,,G├äSTENÔÇśÔÇś das was sie alleine nicht gefunden h├Ątten. Die beiden Engl├Ąnder waren mit guter und auch ausreichender Literatur ├╝ber das Thema ,,Battle of the BulgeÔÇśÔÇś bewaffnet, hatten aber ein recht gro├čes Problem damit sich in dem Gel├Ąnde zu orientieren und das in den B├╝chern gelesene an Ort und Stelle zu zuordnen. Da sich das  Landschaftsbild in ├╝ber sechzig Jahren an vielen Orten sehr ver├Ąndert hat ist es selbst f├╝r die Veteranen die an den K├Ąmpfen teilnahmen ├Ąu├čerst schwierig geworden den Einsatzraum ihrer Einheit wieder zu finden. Etwa zwei Wochen nach meiner Hilfestellung bekam ich einen Anruf von dem Kommandeur der britischen Einheit. Er bat mich ihn bei der Tour als Reisef├╝hrer zu unterst├╝tzen. Na ja, ich w├╝rde das hier sicher nicht schreiben, wenn ich der Bitte des Kommandeurs nicht nach gekommen w├Ąre.

Man kann sagen das dieses Ereignis der Grundstein f├╝r HM-MT gewesen ist. Ich m├Âchte aber auch hinzuf├╝gen, das ich reichlich vorbelastet bin und mich sehr f├╝r meine Heimat und der Milit├Ąrgeschichte in der Eifel-Ardennen-Region interessiere.Schon als Kind erfuhr ich ,,das es mal einen Krieg gegeben hat und das war da wo wir zu hause sind.ÔÇśÔÇś Da ich keine Ahnung hatte dachte ich immer das dieser Krieg doch eigentlich ganz gut war. H├Ątten wir Kinder doch sonst nicht in den Sch├╝tzenl├Âchern und Laufgr├Ąben so prima spielen k├Ânnen. Dann kamen auch immer die Man├Âver-Soldaten in die Gegend. Wer ein Souvenir von denen ergattern konnte war zumindest f├╝r einen Tag lang der K├Ânig. Es war nicht die ganze Kindheit so, nein es hat sich eben einfach so ergeben.

1988 bin ich dann zum Milit├Ąr nach Kassel/Hessen gekommen. Jetzt gab ich den kleinen Lausbuben im Man├Âver etwas und sie hatten das gleiche funkeln in ihren Augen wie wir damals. Ich blieb eine Weile, so 12 Jahre und war sehr zufrieden mit dem was ich im Dienst so tat. Ich wurde sehr schnell Unteroffizier und Panzerkommandant sowie Gruppenf├╝hrer. Als Feldwebel bildete ich ├╝ber vier Jahre den Unteroffiziers Nachwuchs f├╝r die Neuen-Bundesl├Ąnder aus. Verantwortung und Ideale waren in dieser Zeit meine Motivation. Es war eine gute Aufgabe in der ich mich verwirklichen konnte. Ein Soldat meiner Einheit der auch aus der fernen Heimat kam, erz├Ąhlte mir von seinen Bem├╝hungen Vermisste Soldaten im Gebiet der Eifel-Ardennen aufzufinden und den Familien zur├╝ck zu bringen. Ich bel├Ąchelte diesen Jungen und dachte was weis der denn schon vom Krieg. Dennoch besuchte ich ihn und half ihm bei seiner ersten Bergung eines US Piloten aus den zweiten Weltkrieg.

In dieser Woche lernte ich die Kehrseite des Soldatenleben kennen. Ich sah dem Soldatentot direkt in seine schmutzigen Augen. In einer stillen Stunde fragte ich mich was ich denn eigentlich vom Krieg so weis! Manfred Klein ist heute einer meiner besten Freunde und wir haben zusammen bis heute schon ├╝ber 12 Kriegsteilnehmer, zumeist Piloten, in Zusammenarbeit mit deutschen und amerikanischen Dienststellen an ihre Familien zur├╝ck geben k├Ânnen. (siehe Link Luftkrieg.de) In den letzten Jahren befa├čte ich mich mehr mit den Kriegen in meiner Heimat, doch nicht mehr so oberfl├Ąchlich wie vorher.

Ich bin heute 35 Jahre alt und durfte diese Zeit meines Lebens in Frieden verbringen. Auf den Touren m├Âchte ich Ihnen die Sch├Ânheit der Eifel-Ardennen nahebringen und Sie dabei in objektiver Art und Weise ├╝ber die traurigen Kriegsereignisse informieren. Die Landschaften die Sie, so hoffe ich, schon bald mit mir durchwandern werden sind heute Teil des Deutsch-Belgischen Naturparks und bietet heute sehr gute Erholungsm├Âglichkeiten f├╝r uns Menschen. Heute kann man es kaum begreifen das die Soldaten diese Gegend als Todesfabrik bezeichneten und die wundersch├Âne H├╝gellandschaft als fast undurchdringliches Hindernis ansahen. Ich w├╝nsche mir das Sie nach einer Tour die F├Ąhigkeit erlangt haben, nicht nur die Stimmen der V├Âgel oder das rauschen der W├Ąlder wenn der Wind ├╝ber ihre Wipfel streift zu h├Âren, sondern auch das Bitten und Flehen der Vermissten, die doch endlich nach hause wollen, zu verstehen und  zu respektieren. In dem Bereich den ich mit Ihnen besuchen m├Âchte sind es anhand der Verlustlisten f├╝r den zweiten Weltkrieg alleine ├╝ber 2100 US Soldaten, die bis heute noch nicht von der Front entlassen wurden. Nur wenige werden noch gefunden werde. Die Anderen wird man zwar f├╝r immer vermissen jedoch sollten wir sie nie vergessen.

 

 

 

Vielen Dank f├╝r Ihr Interesse
und einen sch├Âne Wanderung durch meine Website
w├╝nscht Ihr

 

 

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